Impressum   Kontakt    

Gefährdungsbeurteilungen - Worum geht es im einzelnen ?

Rechtliche Anforderungen

Das im August 1996 in Kraft getretene Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Ar- beitgeber, eine Beurteilung der Ar- beitsbedingungen durchzuführen.
Für Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten besteht außerdem die Pflicht das Ergebnis zu dokumentieren. In der Betriebssicherheitsverordnung vom September 2002 werden die Ver- pflichtungen zur Gefährdungsbeurtei- lung bei der Bereitstellung und Benut- zung von Arbeitsmitteln konkretisiert. Durch die am 1.Januar 2005 in Kraft getretene, neue Gefahrstoffverordnung werden nun beim Umgang mit Gefahr- stoffen ebenfalls detaillierte Gefähr- dungsbeurteilungen erforderlich.

Worum geht es im einzelnen ?

Bei der Gefährdungsanalyse sind die mit der Arbeit der Beschäftigten ver-

bundenen Gefahren zu ermitteln und die Maßnahmen zum Arbeitsschutz zu beurteilen. Sie erfolgt personenbezo- gen, wobei bei gleichen Arbeitsbedin- gungen auch eine tätigkeitsbezogene Beurteilung (z.B. Bildschirmarbeits- plätze) möglich ist. In die Beurteilung werden, gemäß Betriebssicherheitsver- ordnung, auch die verwendeten Ar- beitsmittel mit einbezogen.

Durchführung:

  1. Ermittlung der Gefährdungen

  2. Beurteilung vorhandener Schutzmaßnahmen

  3. Festlegung von Schutzzielen zu festgestelltem Handlungsbedarf

  4. Wirkungskontrolle über die Umsetzung von Maßnahmen

Was soll erreicht werden ?

Ziel ist es, mögliche Schwachstellen im Arbeitsschutz aufzudecken, durch Ver- besserungsmaßnahmen Gefährdungen und Belastungen zu beseitigen und damit Unfälle und Berufserkrankungen zu vermeiden.

Gefährdungsbeurteilung